Tipps

Tipps & Tricks

Hier einige Tipps in mehr oder weniger loser Reihenfolge….

Diverses Praktisches
Bügelschloss mit Zahlencode (zum Abschliessen der Zimmertüren)
Genug Passfotos mitbringen. (für Visum, Permits, etc – auf weissen Bildhintergrund achten)
Pass, Visum und restliche Dokumente abfotografieren und auf Mailaccount speichern
Kopie von Pass und Reiseversicherungsnachweis in Englisch in Papierform mitführen
In Touristengebieten Englisch-Menukarten abfotografieren und ausdrucken. Hilft in abgelegenen Gebieten wo kein Englisch gesprochen wird.
Reiseführer und Karten bevorzugen bei welchen die Ortschaften in Englisch und im lokalen Alphabet aufgeführt sind.

Gewicht sparen
Überflüssiges Gepäck/Souvenir vorzu nach Hause schicken.
Reiseführer aus denen man nur einige Seiten braucht abfotografieren oder Kopien machen.
Reiseführer vorzu einkaufen, nicht haufenweise von zu Hause mitbringen
Onlineversion vom Buch „Wo es keinen Arzt gibt“ downloaden und auf USB-Stick oder Laptop  speichern. www.hesperian.org
Universeller Ladeadapter für verschiedene Geräte verwenden und zu lange Kabel kürzen. Ev. Geräte (MP3-Player/Handy) via USB laden (spart ein Netzgerät)
Nicht für alle Fälle gewappnet sein wollen. (Kleider günstig vorzu kaufen und wieder verschenken oder nach Hause schicken)
Wer vorwiegend in trocknen Ländern unterwegs ist kann auf Schuhüberzüge verzichten und im Einzelfall mit Plastiksäcken improvisieren.

Versicherungen
CH-Krankenversicherung weiterlaufen lassen (sofern nicht abgemeldet)
Ev. Zusatz-Krankenversicherung für teure Länder abschliessen (USA, Australien,etc – z.B. TCS ETI weltweit)
Ev. Unfallversicherung einschliessen wenn nicht mehr über Arbeitgeber gedeckt.
Versicherung für „Diebstahl auswärts“ auf realistischen Betrag erhöhen.
Jahres-Reiseversicherung abschliessen. (z.B. TCS ETI weltweit – relativ günstige Jahresversicherung für gesamten Haushalt)

Fotografie
Gut überlegen ob man wirklich eine schwere und teure Spiegelreflexkamera mitschleppen will. Für die meisten Fotosituationen beim Reisen/Velofahren ist sie nicht unbedingt nötig. (meist keine „Actionfotografie“ die eine schnelle Auslösezeit bedingt, meistens genug Licht, selten extreme Brennweiten ausserhalb 18-150mm „nötig“)
Achtung; einige Magazine verlangen ausdrücklich Spiegelreflex-Bilder für Reisereportagen…
Statt einen ganzen Objektivpark mitzuschleppen hat sich für Spiegelreflexkameras ein sogenanntes “Superzoom” 18-250mm sehr bewährt. Unkompliziert, kein Objektivwechsel nötig (Staub!)
Unbedingt einen Ersatzakku mitbringen für längere Touren abseits der Zivilisation.
Neben einer allfälligen Spiegelreflexkamera noch eine kleine Kompaktkamera mitbringen. (Oft gibt es Situationen in denen es einem nicht daran ist die 1000 Franken teure Kamera zu zücken wenn man weiss das sein Gegenüber in einem Jahr nicht halbsoviel verdient…)
Kamera in dicht schliessender Tasche versorgen. Der Staub setzt ihr sonst übel zu.
Kleines Stativ mitnehmen für Aufnahmen zu zweit.

Fototipps
Auf fotogene Kleider achten, sprich keine schwarzen oder dunklen T-Shirts. (wichtig!!!)
Von erhöhter Position fotografieren.

Routenplanung
Inspiration für lohnenswerte Veloreisegebiete findet man via Internet speziell aber auf Seiten von guten Veloreiseveranstaltern. (redspokes.com, spiceroads.com, etc) Oft decken diese Reiseveranstalter die Bestof’s der Velostrecken ab.
Zudem gibt das Buch „Adventure-Cycling Guide“ welches 2010 neu erschienen ist einen guten Überblick
Klimazonen beachten und optimale Reisezeit wählen. (Veloreisen in der Monsunsaison oder im Hochwinter machen nur bedingt Spass)
Gute Karten von Zuhause mitbringen. Oft gibt es vor Ort keine anständigen Karten. Reiseführer sind weniger ein Problem…
Detailplanung/aktuelle Strassenzustände: Lonelyplanet Thorntreeforum („on your bicycle“), Blogsammlung „crazyguyonabike.com“

Ev. GPS Tracks/Routenbücher von anderen Reisenden downloaden
Länderinfos und GPS-Tracks z.B. von www.betzgi.ch, www.travellingtwo.com, www.globoride.ch, etc

Visas
Bei längeren Reisen wo nicht alle Visas im voraus bezogen werden können lohnt sich ev. die Anschaffung eines 2.Passes. Die Visas von komplizierten „Visaländern“ (Zentralasien, Iran, o.ä.) können dann von einer Kontaktperson oder Agentur Zuhause beantragt werden und auf eine Botschaft die auf dem Weg liegt geschickt werden. Nicht die günstigste Variante aber sicher die stressfreiste.
Visas nicht bis auf den letzten Tag ausreizen. Reservetage einplanen (Schlechtwetter, Defekte, etc)
Visas mit fixem Datum einige Tage „überlappen“ lassen.
Bei Visabeantragung unterwegs lohnt es sich genau zu erkundigen welche Botschaften für eine speditive bzw. nervenaufreibende Visaerteilung bekannt sind. (auf Thorntree googlen)

Wasserentkeimung
Für längere Reisen ist es aus praktischen, ökologischen und finanziellen Gründen sinnvoll eine Möglichkeit zur Wasserentkeimung mitzuführen. Wir haben uns für die chemische Methode per Chlor entschieden. Nachfolgend aber kurz Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden. (nicht abschliessend)

Silberionen (z.B. Micropur)
Nur zum Konservieren von sauberem Wasser und nicht zur Desinfektion wirksam.

Chlor (z.B. Micropur Forte)
Chlor bekämpft in 30 Minuten Viren und Bakterien. Für die Abtötung von Giardia muss zwei Stunden gewartet werden. Vorteile: billig, leicht, kleiner Aufwand, sehr wirkungsvoll Nachteile: relativ lange Einwirkzeit, trübes Wasser kann nicht behandelt werden, leichter Chlorgeschmack (kann mit Antichlor neutralisiert werden)

Mechanischer Wasserfilter (Keramik oder Glasfaser)
Bekämpft Bakterien und Giardia. Sehr kleine Viren werden nicht herausgefiltert. Bewährte Art der Wasseraufbereitung. Als Pump- oder Gravitationsmodell erhältlich.

Vorteile: schnell, effektiv, kann auch trübes Wasser behandeln (Filter verstopft jedoch schnell), geringe Folgekosten, entfernt z.T. Nebengeschmack des Wassers. Nachteile: teuer, aufwändig (pumpen), mechanisch anfällig (Keramikfilter)

UV Licht (Steripen)
Alternative für kurze Ausflüge. Bekämpft effektiv jedigliche Erreger in 30 Sekunden. Nachteile: Preis, Batterieverbrauch sehr hoch (für länger Reisen keine praktikable Variante), trübes Wasser lässt sich nicht aufbereiten.

Shoppen in Asien

Outdoorkleider
Das sich in Asien günstig einkaufen lässt ist kein Geheimnis mehr. Neben den Standartartikeln wie T-Shirt, Hosen, etc die man in ganz Asien günstig kaufen kann kann man in Städten in der Nähe von wichtigen Trekkinggebieten auch günstige Trekkingausrüstung kaufen. (z.B. Manali und Leh im indischen Himalaya, Pokhara und Kathmandu in Nepal oder Dali, Lijiang, Shangri-La in China) Viele Artikel lassen sich zu einem Bruchteil des westlichen Preises erstehen. Auch die Qualität hat in den letzten Jahren gewaltige Vortschritte gemacht, sodass man heute einige gute Schnäppchen machen kann. Ein Problem ist dass die meisten dieser Produkte ein Markenemblem eines bekannten Herstellers (Mammut, The North Face, etc) tragen und man so bei der Heimreise nach Europa gegebenenfalls Probleme am Zoll bekommen kann.

Empfehlenswerte Artikel sind z.B. Daunenjacken (ab 35 USD), Fleecebekleidung aller Art (Fleecepulli ab 18 USD), Funktions T-Shirt (rund 10 USD), Thermosflaschen, Rucksäcke, Handschuhe, Mützen, Seesack (ab 5USD), Schlafsäcke (bedingt)

Weniger geeignete Artikel sind GTX-Jacken (keine Orginal Membran) und Schuhe (minderwertige Qualität, oft nur bis Grösse 43)

Velo
Markenvelos (z.B. von Trek) gibts in Thailand erheblich günstiger als in Europa. Produkte wie Ortliebtaschen und Tubus-Gepäckträger sind jedoch gleich teuer.

Medikamente
Medikamente wie Antibiotika oder Diamox welche man vielleicht für die Reiseapotheke braucht können günstig und rezeptfrei gekauft werden. Da allerdings alle Medikamente ohne Beizettel verkauft werden sollte man sich im Vorhinein informieren und entsprechende Informationen ausdrucken. www.kompendium.ch

Netbook auf Reise…
Nachteile:

-Gewicht
-ein Wertgegenstand mehr
-ist grundsätzlich unnötig

Vorteile:
-GPS-Tracks können bequem vorzu aufs GPS geladen werden, bzw. Tracks vom GPS gespeichert werden.
-Man kann die zum Teil muffigen Internetcafes meiden und die gratis WiFi-Verbindungen in den Guesthouses nützen.
-Bequemeres Skypen wenn man spät am Abend telefonieren will/muss. (Zeitverschiebung Asien-Europa)
-Fotoarchivierung vorzu statt stundenlang Zuhause
-Blogartikel offline schreiben
-Backup-Fotocds brennen (mit externem DVD-Laufwerk)
-Auf dem laufenden bleiben mit Podcasts von Zuhause
-Verschiedenste Infos (Blog von anderen Reisenden, Länderinformationen, medizinische Infos, etc) können einfach gespeichert werden, anstatt in Form von Büchern oder Ausdrucken mitgeführt zu werden.

1 comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *