Veloland Usbekistan

Veloland Uzbekistan (Stand 2011)

Wir haben Usbekistan nur per ÖV bereist und daher keine „Ersthandinfos“…

Visum
Jenach Botschaft mehr oder weniger mühsam erhältlich… Zwei Wochen 65 USD.
Wenn man sich in Usbekistan mehr als drei Tage in einer Stadt aufhält muss man sich via Hostel/Hotel registrieren lassen und möglichst viele von diesen Registrationszettel sammeln. Früher gab es für campende Velofahrer oft Probleme am Zoll, heutzutage scheint das kein Problem mehr zu sein solange man sich zumindest einmal registriert hat.
Es hat relativ viele Checkpoints im ganzen Land, sodass es ev. nicht möglich ist lediglich mit einer Passkopie herumzureisen. Auch für Zugreisen benötigt man einen Pass)

Reisezeit: Viel Regen im März und April. Extrem heiss von Juli bis Ende August. Angenehm im Frühling und Herbst.

Sprache
Usbekisch. Englisch ist relativ verbreitet.

Anreise/Transport
Tashkent ist der Flug-Knotenpunkt für Zentralasien. Air Baltic fliegt zu günstigen Konditionen via Riga nach Tashkent.

Alles fährt hier mit Erdgas. Dadurch bleibt wenig Platz für Velos im Kofferraum von Taxis. Ev. findet man ein Taxi mit Gepäckträger oder weicht auf Bus oder Zug um. Im Schnellzug nach Tashkent wurden unsere Velos für je 2USD relativ problemlos mitgenommen.

Geld
ATM’s lediglich in Tashkent. Sonst ev. Cash on Advance für Visa und Mastercard. Geld wird zum (besseren) Schwarzmarktkurs von rund 2500 Som pro USD von den meisten Hostel oder auf dem lokalen Markt gewechselt.

Preisbeispiele:

Doppelzimmer inkl. Frühstück: von 10USD pro Person
Essen in einfachem Restaurant etwa 1-2$
1 Liter Mineralwasser: 40-60 Cent
300km Busfahrt: 4 USD
300km Taxifahrt (Sitz/ganzes Taxi): 10/40 USD
Eintrittspreise Sehenswürdigkeiten: 1-3 USD

Unterkunft
Bed & Breakfast in den Touristenstädten bieten ein gutes Preis-Leistungsverhältniss.

Velo
Veloläden in Tashkent, aber anscheinend von bescheidener Qualität/Auswahl.

Strassenqualität
Meist Asphalt, eher viel Verkehr.

Streckenbeschrieb
Usbekistan besteht zum Grossteil aus Wüste, Steppe und Baumwollfeldern, relativ flach. Vorherschender Wind kommt aus NO. Rein landschaftlich bietet das Land zum Velofahren nicht viel.

Fazit
positiv: schöne Seidenstrassen-Städte
negativ: Langweilige Landschaft, sehr heiss im Sommer

 

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